Bienengesundheit

Bienengesundheit

Unsere Bienen haben natürlicherweise eine gute Abwehr gegen diverse Krankheiten.

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Da aber im Bereich Dreieich fast überall eine sehr hohe Bienendichte besteht, können einige Bienenkrankheiten sehr schnell zu großen Problemen führen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Wichtigste Maßnahmen zum Gesunderhalt der Völker sind eine ausreichende Fütterung der Bienen im Spätsommer, sowie eine Behandlung der Varroatose (s.u.). Einfach ausgedrückt: Wer seine Bienen nicht ausreichend füttert und nicht gegen die Varroamilben behandelt, hat bald keine mehr!

Problematisch ist die Varroatose, ausgelöst durch die Varroamilbe, eine kleine Milbe, die vor ca. 35 Jahren nach Deutschland eingeschleppt wurde und gegen die sich die Bienen nicht schützen können. Resistenzzuchtprogramme sind vielversprechend, aber es gibt noch keine Bienen, die gegen die Varroatose resistent sind. Daher sind die Bienen ohne ausreichende Behandlung gegen die Varroatose nicht überlebensfähig. Es gibt eine gesetzliche Pflicht zur Bekämpfung der Varroatose.

Da sich die Varroamilben mit jedem Brutzyklus der Bienen exponentiell vermehren, müssen im warmen Klima des Rhein – Main Gebietes die Völker in der Regel im Spätsommer und im Winter (brutfrei) mit den zugelassenen Mitteln behandelt werden. Eine Übersicht über die derzeit zugelassenen Mittel finden Sie beispielsweise auf dem Internetauftritt des Bieneninstitutes Kirchhain.

Eine weitere sehr ansteckende Bienenkrankheit ist die Amerikanische Faulbrut. Um ein Verschleppen dieser Krankheit möglichst zu verhindern, ist beim Verstellen, Verkauf etc. von Bienenvölkern über die Kreisgrenze hinweg ein amtliches Gesundheitszeugnis für die Völker vorgeschrieben. Dieses Gesundheitszeugnis wird vom zuständigen Veterinäramt, hier dem Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Landkreis Offenbach erstellt.